Taupunkt berechnen
Finden Sie heraus, ob Lüften gegen Feuchtigkeit und Schimmel hilft – kostenlos und ohne Anmeldung.
Werte dauerhaft überwachen?
Statt manuell zu rechnen: Sensoren anschließen und automatisch lüften lassen. Breeqo Taupunkt überwacht rund um die Uhr – und schaltet die Lüftung per Shelly-Relais.
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Was ist der Taupunkt?
Der Taupunkt (auch Taupunkttemperatur) ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation einsetzt. Je höher die relative Luftfeuchtigkeit, desto näher liegt der Taupunkt an der aktuellen Temperatur.
Für die Schimmelprävention ist der Vergleich entscheidend: Liegt der Taupunkt der Innenluft deutlich über dem Taupunkt der Außenluft, kann trockene Außenluft die feuchte Raumluft ersetzen. Ist es umgekehrt, bringt Lüften nichts oder verschlimmert das Problem.
Die Magnus-Formel
Dieser Rechner verwendet die Magnus-Formel zur Berechnung:
mit α = ln(RH/100) + (a · T) / (b + T)
a = 17,625 | b = 243,04 °C
Diese Formel liefert für Temperaturen zwischen −40 °C und +50 °C eine Genauigkeit von ±0,4 °C.
Praxisbeispiele: Taupunkt richtig einsetzen
Keller im Sommer
Ihr Keller hat 16 °C und 70 % Luftfeuchtigkeit (Taupunkt: 10,5 °C). Draußen sind es 28 °C und 65 % (Taupunkt: 20,8 °C). Die Außenluft hat einen deutlich höheren Taupunkt – sie ist absolut feuchter. Lüften würde die Feuchtigkeit im Keller erhöhen und Kondensation an den kühlen Kellerwänden verursachen. Ergebnis: Fenster zu lassen.
Keller im Winter
Gleicher Keller: 16 °C, 70 % Luftfeuchtigkeit (Taupunkt: 10,5 °C). Draußen: 3 °C, 80 % (Taupunkt: 0,0 °C). Die Außenluft hat einen Taupunkt, der über 10 °C niedriger liegt – sie enthält viel weniger Wasser. Lüften transportiert Feuchtigkeit nach draußen. Ergebnis: Lüften ist sehr sinnvoll.
Schlafzimmer morgens
Nach einer Nacht steigt die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer oft auf 65–75 %. Bei 20 °C und 70 % liegt der Taupunkt bei 14,4 °C. Kalte Fensterscheiben (oft 8–12 °C im Winter) unterschreiten diesen Wert – es bildet sich Kondenswasser. Stoßlüften für 5–10 Minuten senkt die Feuchtigkeit auf 45–50 % (Taupunkt 8,7 °C), und die Scheiben bleiben trocken.
Taupunkt vs. relative Luftfeuchtigkeit – was ist besser?
Die relative Luftfeuchtigkeit (RH) ist temperaturabhängig: 70 % bei 25 °C enthält fast doppelt so viel Wasser wie 70 % bei 10 °C. Das macht den direkten Vergleich von Innen- und Außenluft anhand der RH unzuverlässig.
Der Taupunkt hingegen beschreibt den absoluten Wassergehalt der Luft, unabhängig von der Temperatur. Deshalb ist er die bessere Entscheidungsgrundlage: Wenn der Taupunkt außen niedriger ist als innen, ist die Außenluft tatsächlich trockener – egal wie hoch die relative Luftfeuchtigkeit ist.
Faustregel: Lüften ist sinnvoll, wenn der Taupunkt der Außenluft mindestens 3 °C unter dem Taupunkt der Innenluft liegt. Dieser Rechner macht genau diese Berechnung für Sie.
Häufige Fragen zum Taupunkt
Was genau berechnet dieser Rechner?+
Der Rechner ermittelt den Taupunkt für Innen- und Außenluft anhand der Magnus-Formel. Anschließend vergleicht er beide Werte und zeigt, ob Lüften die Feuchtigkeit im Raum senken kann oder nicht.
Wie genau ist die Berechnung?+
Die Magnus-Formel liefert für typische Wohnraumtemperaturen (0 bis 40 °C) eine Genauigkeit von etwa ±0,4 °C. Für die Entscheidung 'Lüften ja oder nein' ist das mehr als ausreichend.
Ab welcher Luftfeuchtigkeit entsteht Schimmel?+
Schimmel kann ab etwa 70 % relativer Luftfeuchtigkeit an kühlen Oberflächen (z. B. Außenwänden) wachsen. Dauerhaft über 60 % sollte aktiv gelüftet oder entfeuchtet werden.
Wann sollte ich den Keller lüften?+
Nur wenn der Taupunkt der Außenluft mindestens 3 °C unter dem Taupunkt der Kellerluft liegt. Im Sommer ist die Außenluft oft feuchter als die Kellerluft – dann ist Lüften kontraproduktiv.
Kann ich das automatisch überwachen lassen?+
Ja. Breeqo Taupunkt verbindet sich mit günstigen Shelly-Sensoren (ab 17 €) und berechnet den Taupunkt automatisch. Bei Bedarf schaltet die App per Relais eine Lüftung ein – ganz ohne manuelles Rechnen.
Was kostet die automatische Überwachung?+
Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und enthält 1 Standort mit 2 Sensoren und 1 Aktor. Für mehrere Standorte gibt es den Pro-Plan ab 1,99 €/Monat (Jahresabo) oder 3,99 €/Monat.